Naturheilpraxis

Palikogloue Heilpraktikerin

Forderungseinzug

Allgemein / 12. Mai 2014 /

http://www.kanzlei-wrase.de/zivilrecht-2/forderungsmanagement/

Kreditmanagement
Forderungsmanagement ist professionelle Mahnungen, mit denen Ausfälle von Zahlungen bei Kunden vermieden wird, damit die Zahlungsfähigkeit des Betriebes gesichert wird. Das müssen dabei nicht ausschließlich immense Summen sein, auch viele kleinere Beträge machen insgesamt eine große Summe aus und falls man darauf angewiesen ist, um die Mitarbeiter zu bezahlen, fehlt am Ende ein jeder Euro. Da in der letzten Zeit die gerichtlichen Mahnverfahren schnell häufiger geworden sind, ist Kreditmanagement sehr von bedeutung für jede Firma und Freelancer. Je nach Anzahl der Mitarbeiter, wird Kreditmanagement entweder innerhalb dem Unternehemen gesehen oder an eine unbeteiligte Firma weitergegeben.
Immer öfter müssen Unternehmen ihren Betrieb niederlegen, weil Klienten ihre offenen Rechnungen  nicht begleichen und eigene Rechnungen nicht bezahlt werden können. Mit der Hilfe eines Kreditmanagements können Rechnungsempfänger  zur rechten Zeit sowie effizient an die bisher nicht bezahlten Rechnungen erinnnert und zur Zahlung aufgefordert werden. Hierbei ist es wichtig Ordnung zu halten und alle Rechnungen und Zahlungseingänge im Blick zu haben. Äusserst wichtig ist es außerdem, vor dem Abschließen eines Vertrags die Bonität des Partners zu prüfen. Das ist nicht immer und zu jeder Zeit möglich. In großen Firmen kann das fuktionieren, bei Privatkunden ist das unmöglich.
Wenn es zu der Situation kommen sollte, dass Rechnungen nicht beglichen werden können, sollte schnell etwas passieren. Dafür ist ein guter Anwalt wichtig. Die Hamburger Kanzlei Wrase zum Beispiel nimmt sich dem Forderungsmanagement an und steht ihren Mandanten bei den Forderungen sowohl in einem außergerichtlichen als auch bei einem gerichtlichen Verfahren zur Seite.
Wenn jemand die Beträge seiner Kunden eintreiben möchte und sich dafür an eine Anwaltskanzlei wendet, dann werden dabei im Umfang des Kreditmanagements ersteinmal Deadlines festgesetzt, um die Forderungen auszugleichen. Wenn mit Einspruch zu rechnen sein kann, ist ein Mahnbescheid hilfreich. Wenn dann kein Widerspruch kommt, kann in kurzer Zeit ein durchführbarer Titel zu erlangen sein. Falls der Schuldner Widerspruch einlegt, wird es ein gerichtliches Verfahren geben.
Falls ein Schuldner in zwei Wochen, nachdem er die Mahnung im Rahmen des Forderungsmanagements erhalten hat, nicht reagiert, Wird eine Vollstreckung beantragt. Kommt innerhalb von zwei Wochen  keine Reaktion, wird der Vollstreckungsbescheid rechtskräftig und und ist wie ein gerichtliches Urteil zu behandeln. Nun kann das Vermögen desjenigen der die Schulden hat vollstreckt und eventuell der Kreditausgleich erlangt werden.
Wenn sich der Schuldner gegen das Forderungsmanagement zur Wehr zu setzen versucht, ist es sinnvoll, sofort eine Klage einzuleiten. Falls dem Gläubiger die Ansprüche zugesprochen werden,wird er verurteilt, wodurch eine Zwangsvollstreckung möglich wird.
Wirklich fachgemäßes Forderungsmanagement kann bereits mit der Gestaltung des Kontrakts beginnen. So wird mit einer Fälligkeitsklausel vereinbart werden, wann genau gezahlt wird. Die ist Beispielsweise die AGB, welche nicht nur ausschließlich Gewährleistungsfristen und Haftungsbeschränkungen beinhalten, sondern auch Kosten einer Mahnung sowie die Inkassokosten die anfallen werden. Auch prüffähige Rechnungen sind wichtig im Rahmen eines ordentlichen Forderungsmanagements.
Wenn der Endverbraucher seine Rechnung nicht innerhalb der gesetzten Frist bezahlt, muss er innerhalb des nächsten Monats daran erinnert werden. In der Erinnerung muss Datum der Rechung, die Rechnungsnummer, das Datum der Fälligkeit und die Forderungshöhe mit einer neuen Zahlfrist angegeben werden. Passiert es dass das Kreditmanagement trotzdem keine Wirkung erzeugen, kommt es zur Androhung eines gerichtlichen Mahnverfahrens, welches einen gerichtlichen Mahnbescheid zur Folge hat.