Naturheilpraxis

Palikogloue Heilpraktikerin

Hamburger Steuerberater

Allgemein / 7. Oktober 2015 /

Das Berufsbild Steuerberater heißt: Eine Arbeit als Ratgeber in Steuersachen zu haben. Ein Berater beschäftigt sich mit steuerrechtlichen und daneben mit betriebswirtschaftlichen Aufgaben. Steuerberater helfen bei der Herstellung der Steuererklärung. Bei Bedarf bearbeitet ein Steuerberater die gesamte Steuerangelegenheit. Auf diese Weise muss man sich überhaupt nicht mehr mit der komplexen Thematik zu beschäftigen. Die Problematik bearbeitet dann ein Experte. Zu den weiteren Sachbereichen eines Beraters zählen die Anfertigung der Jahresbilanz, die Anfertigung der Buchführung, Beurteilung der Steuerbescheide sowie gerichtliche Vertretung bei Streitigkeiten mit dem Finanzamt. Ein steuerlicher Berater übernimmt für Betriebe oftmals die Geschäftsbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Beratungsleistungen hinsichtlich des Rechnungswesen und der Vermögensverwaltung, und Beantwortung von wirtschaftlichen Fragestellungen. Darüber hinaus kann der steuerliche Berater sogar die Insolvenzabwicklung und Abwicklung eines Unternehmens vornehmen. Des Weiteren sind Aufsichtsratstätigkeit, Betriebsberatung, pflegerische und treuhänderische Aufgabengebiete ausführbar. Der Aufgabenbereich des Beraters ist aber begrenzt und darf nicht darüber hinausgehen. Die weiterführende Beratung darf zum Beispiel lediglich durch einen Anwalt erfolgen. Um den Beruf eines Steuerberaters auszuüben muss jeder eine Prüfung absolvieren und als Steuerberater rechtmäßig zugelassen worden sein. Die Berechtigung kann über ein Studium an einer Hochschule erfolgen. Voraussetzung ist ein wirtschaftswissenschaftlicher oder rechtswissenschaftlicher Abschluss. Danach erfolgt eine praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerrechts. Der Zeitraum dieser Tätigkeit beurteilt sich nach der zuvor absolvierten Studienzeit. Bei mindestens acht Semestern sind zwei Jahre erforderlich. Bei weniger als acht Semestern müssen 36 Monate praktische Ausbildung geleistet werden. Der andere Weg zur Zulassung erfolgt über eine kaufmännische Ausbildung. Nach der kaufmännischen Lehre muss jeder 10 Jahre praktische Erfahrung erwerben bevor man die Steuerberaterzulassung kriegt. Die Prüfung besteht aus drei schriftlichen Arbeiten und einer mündlichen Prüfung. Relevante Themengebiete sind u.a.: Verfahrensrecht, Steuern vom Einkommen und Ertrag, Erbschaftssteuer, Verkehrssteuer, BWL und Rechnungswesen, Ökonomie und Insolvenzrecht, Handelsrecht, Gesellschaftsrecht und Recht der Europäischen Gemeinschaft. Grundsätzlich müssen drei schriftliche Arbeiten aus den genannten Themenbereichen geschrieben werden. Der mündliche Teil der Prüfung besteht aus einem Vortrag und sechs weiteren Prüfungen. Nach dem Bestehen der Prüfungen ist schließlich eine Bestellung als Steuerberater ausführbar. Eine Ernennung ist gleichwohl von der persönlichen Eignung des Prüflings abhängig. Die Bestellung geschieht sodann durch die Steuerberaterkammer. Man erhält eine Berufsurkunde und kann dann nach allem als Steuerberater tätig werden. Man kann sich als Steuerberater selbstständig machen um selbstständig ein Unternehmen zu leiten oder man tritt einer Gesellschaft bei. Das geht z.B. in Form einer Sozietät als Gesellschaft bürgerlichen Rechts, Partnergesellschaft, Bürogemeinschaft, Kommanditgesellschaft, offene Handelsgesellschaft oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Zu unterscheiden ist der Steuerberater von einem Anwalt, der einen Fachanwaltstitel für das Steuerrecht hat. Der Anwalt kann nur rechtliche Beratung erbringen, jedoch nicht die Aufgaben eines Steuerberaters durchführen. Alle zugelassenen Berater sind in einem Verzeichnis, was jedermann zugänglich ist, aufgeführt. Zurzeit sind nahezu 94.000 steuerliche Berater in Deutschland zugelassen. Die Anzahl ist 2014 auf 1,7 % angestiegen. Die große Anzahl an steuerlichen Beratern ist ein Symbol für den hohen Bedarf an steuerlichen Beratern. Aufgrund der vielfältigen Probleme im Steuergesetz geben viele Privatperson und speziell juristische Personen die Angelegenheit an einen Experte ab. Die Berater verfügen über ein hohes Spezialwissen und haben zudem jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet. Für die allermeisten Probleme wissen die Steuerberater ein Lösungskonzept. Im Zusammenhang mit erheblichen Steuerangelegenheiten ist es ratsam einen Berater aufzusuchen.


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