Naturheilpraxis

Palikogloue Heilpraktikerin

Kanzlei für Internetrecht

Allgemein / 18. Mai 2014 /

http://www.kanzlei-wrase.de/internetrecht/

„Das Recht geht mit dem Wandel der Zeit einher“
Ein paar Gedanken zum Thema Internetrecht
Ohne das Internet läuft heutzutage garnichts mehr, weder im Privatleben, noch in der Welt der arbeit. Heute werden Geschäfte nicht mehr im persönlichen Kontaklt, sondern online geschlossen. E-Mails ersetzen Briefe und Freunde trifft man nicht mehr im Café, sondern in sozialen Netzwerken. Auch Zeitungen sind nicht mehr modern, denn die aktuellsten News stehen bereits weit vor Andruck im Internet. Das Internet bestimmt immer stärker unser Leben. Doch je mächtiger es wird, umso relevanter wird es, dass es eine Rechtssprechung gibt, die das Verhalten im Internet regelt.
Umso mehr Online am Pc oder dem Mobilgerät passiert, desto mehr bedeutung wird dem Internetrecht beigemessen. Hierbei handelt es sich und ein noch neues Gebiet des Rechts, welches sich aus Teilgebieten von, Medienrecht und Telekommunikationsrecht, zusammenfügt. Das Medienrecht bezieht sich auf den Inhalt und das Telekommunikationsrecht befasst sich mit dem technischen Aspekt. Doch eine feste Definition darüber, was genau Internetrecht eigentlich ist, gibt es nicht. Bisher jedenfalls. „Durch die Ausbreitung des Internets und der täglich neuen Möglichkeiten wird auch das Recht täglich aufs Neue geprüft. In vielen Bereichen gab es bis vor kurzer Zeit keine gefestigte Rechtsprechung, auf die zurückgegriffen werden konnte. Das Recht geht mit dem Wandel der Zeit einher“, erklärt Björn Wrase, Anwalt für Internetrecht. Er gehört zu den stetig mehr werdenden Anwälten, die den Fokus ihrer Arbeit auf das Thema Internetrecht legen. Das ist äußerst wichtig, denn Betrüger gibt es überall. Auch im World Wide Web. Dort werden zum Beispiel immer wieder Persönlichkeits- und Urheberrechte verletzt.
Mit den Do’s und Don’ts des Internets sollten sich aber nicht nur Geschäftsleute beschäftigen. Das Thema betrifft vielmehr jeden, der im Internet surft. Zum Beispiel Facebook: Hier werden stündlich Tausende Fotos und Videos upgeloaded und mit der ganzen Welt geteilt. Doch nicht immer ist derjenige, der das Bild hoch lädt, auch der Fotograf. Ständig findet man beim durchforsten des Internets Bilder, die man gut findet und die man gerne jedem zeigen will. Das kann ein knuddeliges Katzenbild sein oder ein spektakulärer Stunt. Ein Klick genügt und schon kann das Bild auf dem Smartphone oder Pc abgespeichert und im Anschluss geteilt werden. Der Name des Fotografen oder Filmers wird hierbei meistens nicht angegeben. Das nun aber wegen Urheberrechtsverletzung eine unangenehme Abmahnung ins Haus flattern könnte, bleibt aber meistens unbeachtet. Das ist schade, denn so verliert das Bild an Wert. Der Fotograf, der sich Gedanken gemacht und ein Motiv vielleicht kunstvoll arrangiert hat, tritt in den Hintergrund und wird unwichtig. Er spielt plötzlich keine Rolle mehr.
Doch nicht nur Fotorechte werden tagtäglich verletzt. Auch Kinofilme oder andere Videos betreffend sind Internetnutzer unachtsam wenn es um die Einhaltung des Urheberrechts geht. So werden Filme und Musiktitel in Filesharing Portalen mit nutzern auf der ganzen Welt geteilt, ohne das die Urheberrechte beachtet werden. In solchen Fällen drohen immer wieder kostspielige Mahnungen, denn es gibt zahlreiche Anwälte, die es sich zur Aufgabe gemacht haben mit dem Abmahnen von Usern ihr Geld zu verdienen. Die Affäre um die, an Benutzer der Plattform Redtube geschickten, Abmahnungen, dominierten vor kurzem die Medien und sorgten für laute Entrüstung.