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Steuerstrafrecht

Allgemein / 19. September 2015 /

Zu dem Steuerstrafrecht zählen Vorschriften, die Sanktionen wegen Verstöße gegen das deutsche Steuerrecht anordnen. Was aber sind Steuern? Die Bezeichung Steuer heißt Hilfe, Stütze, Abzüge. Eine exakte Definition steht in § 3 Abgabenordnung. Das Steuersystem ist überaus komplex.Man unterscheidet zwischen diversen Steuerarten. Zum Beispiel: Lohnsteuer, Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Kaptialertragssteuer, Grunderwerbssteuer, Umweltsteuer, Kinosteuer, Branntweinsteuer, Kaffeesteuer, Versicherungssteuer, Kfz-Steuer, Erbschaftssteuer, Grundsteuer, Hundesteuer, Zweitwohnsitzsteuer, Schankerlaubnissteuer, Kirchensteuer und diverses mehr., Die Bestrafung ist entweder Geldbuße oder Freiheitsstrafe. Das beurteilt sich nach der Höhe, der Dauer und weiteren Gesichtspunkten. Steuerordnungswidrigkeiten können bloß mit einer Geldbuße geahndet werden. Hierzu gehört z.B. die Steuerverkürzung, Steuergefährdung oder anderes. Man findet auch in anderen Gesetzen steuerstrafrechtliche Normen. Zum Beispiel im UStG. In den vergangenen Jahren haben Personen selbst Anzeige gegen sich erstattet. In diesem Fall kann eine Strafbefreiung ergehen. Es empfiehlt sich immer einen Rechtsanwalt zu bestellen, da das Steuerstrafrecht sehr schwierig ist. Falls irgendjemand in die Verdächtigung der Hinterziehung der Steuern gerät, wird ein Strafverfahren eröffnet. Es wird dann geprüft, ob tatsächlich eine Verdächtigung vorliegt. Die Steuerfahnder leiten diverse Ermittlungen ein. Hierzu gehört unter anderem die Durchsuchung, die Beschlagnahmung und Vernehmungen von Personen. Bei der Durchsuchung können die Steuerfahnder Gegenstände und Unterlagen einziehen. Voraussetzung einer solchen Hausdurchsuchung ist generell ein Durchsuchungsbeschluss. Ansonsten dürfen die Steuerfahnder die Wohnung nicht betreten und auf keinen fall etwas beschlagnahmen. Wegen der hohen Anzahl an Steuerhinterziehungen nimmt die Zahl an Rechtsanwaltskanzleien zu, die sich darauf spezialisieren., In allen Städten sind etliche fachkundige Anwälte auf zu finden. Es empfiehlt sich einen Fachmann zu kontaktieren, da solcher über wirklich viel Praxis und Spezialwissen verfügt. Über einen Anwalt kann Akteneinsicht genommen werden. Die betroffene Person kann dies nicht selbst machen. Aufgrund der Einsicht kann der Verteidiger eine Strategie erarbeiten. Es steht dem Betroffenen frei sich zur Sache zu äußern oder zu schweigen. Eine Beteiligung kann kann das Strafmaß durchaus positiv beeinflussen. Falls sich die Verdächtigung nicht bestätigt, wird das Ermittlungsverfahren eingestellt. Ansonsten kann das Ermittlungsverfahren gegen Leistung einer Geldsumme eingestellt werden. Es ist sinnvoll früh auf eine gemeinsame Lösung hinzuarbeiten, so dass das Ermittlungsverfahren zügig abgeschlossen werden kann. Andernfalls kann ein Verfahren sehr langwierig werden. Besonders, weil es zahlreiche Ermittlungsverfahren gibt und die Ermittlungsarbeiten oft total lange fortdauern. Wenn es zu keiner Einigung kommt, dann muss ein gerichtliches Verfahren eingeleitet werden. Während des Verfahrens wird geprüft, inwieweit eine Hinterziehung von Steuern oder eine andere Steuerstraftat vorliegt. Am Ende spricht der Richter ein Urteilsspruch. Dann kommt entweder eine Verurteilung oder ein Freispruch oder eine Geldbuße oder die Einstellung des Verfahren., Das Steuerrecht schreibt die Bestimmung und Erhebung von Steuern vor. Sofern jemand gegen diese Bestimmungen verstößt, greift das Steuerstrafrecht. Die Normen sind vorwiegend in der Abgabenordnung zu finden. Am Ende der Abgabenordnung sind die Straf- und Ordnungswidrigkeitenvorschriften geregelt. Hier finden sich Regelungen zu der Steuerhinterziehung und zur Steuerverkürzung und weitere Bestimmungen über das Steuerstrafrechtsverfahren. Oft gibt es eine Sanktionierung wegen Steuerhinterziehung. D.h. jemand zahlt nicht die gesetzmäßig festgesetzte Höhe der Steuern, verschweigt erhebliche Tatsachen oder macht nicht korrekte oder überhaupt keine Aussage gegenüber der Steuerbehörde. Der Betroffene reicht eine nicht korrekte oder unvollständige Steuererklärung ein oder unterlässt es vollständig eine Steuererklärung einzusenden.


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